Kategorie: info

  • Infos aus dem Zen­tral­be­triebs­rat [06/2026]

    Infos aus dem Zen­tral­be­triebs­rat [06/2026]

    3,3 % Lohn­er­hö­hung ab 1.7.2026

    Die Lohn­er­hö­hung im öffent­li­chen Dienst für 2026 kommt mit Ver­spä­tung nun end­lich bei uns an

    Ja, die Not­wen­dig­keit zu mil­li­ar­den­schwe­ren Ein­spa­run­gen hat vor dem öffent­li­chen Dienst kei­nen Halt gemacht: unse­re Gehalts­er­hö­hung für das Jahr 2026 ist mit 3,3 % der Höhe nach in Ord­nung – sie kommt aber sechs Mona­te zu spät. In den Jah­ren 2027 und 2028 wer­den wir mit dem aus­ge­han­del­ten Gehalts­ab­schluss den Spar­druck mit einem Real­lohn­ver­lust teu­er zu spü­ren bekom­men. Dass sich in der aktu­el­len öster­rei­chi­schen Bun­des­re­gie­rung vor die­sem Hin­ter­grund kei­ne Mehr­heit für eine Erb­schafts- und Ver­mö­gens­steu­er fin­det, ist mehr als ärgerlich.

    Gleich­zei­tig zeich­net sich in der Bevöl­ke­rung bei Befra­gun­gen seit Jah­ren eine sta­bi­le Mehr­heit von über 70 % für die Ein­füh­rung von Erb­schafts- und Ver­mö­gens­steu­ern ab. Zur Erin­ne­rung: Öster­reich ist mit „nur“ 66,58 % Ja-Stim­men der EU bei­getre­ten und die Inbe­trieb­nah­me von Kern­kraft Zwen­ten­dorf konn­te mit der äußerst knap­pen Mehr­heit von 50,5% ver­hin­dert. Die Fra­ge, ob die Bei­trä­ge zur Sanie­rung des Bud­gets gerecht über uns alle ver­teilt sind, scheint daher berech­tigt, wenn die Reichs­ten und Ver­mö­gends­ten im Land kaum in die Pflicht genom­men werden.


    Son­der­funk­tio­nen in der Pflege

    Umset­zung steht nach vie­len Jah­ren schwie­ri­ger Ver­hand­lun­gen bevor

    Was in vie­len ande­ren Berei­chen schon längst Gang und Gäbe ist, wird nun auch in der Pfle­ge zu Rea­li­tät. Nach der Eta­blie­rung der Praxisanleiter:innen wer­den nun sei­tens der Pfle­ge­di­rek­ti­on auch Pflegeexpert:innen sowie Mitarbeiter:innen im Bereich der Advan­ced Nur­sing Prac­ti­ce defi­niert und künf­tig auch finan­zi­ell hono­riert. Mit die­sem Schritt wird einer­seits die bis­her unbe­zahl­te Zur­ver­fü­gung­stel­lung beson­de­rer Exper­ti­se in der Pfle­ge aner­kannt und wer­den ande­rer­seits Kar­rie­re­mög­lich­kei­ten als Pflegeexpert:in nun auch struk­tu­rell unterstützt.

    Unse­re Arbeit ist damit aber nicht getan. Ähn­li­che Ent­wick­lun­gen sind vor allem (aber nicht nur) im Bereich der MTDs not­wen­dig. Denn wo sonst soll eine fun­dier­te Ent­wick­lung von Fach­ex­per­ti­se statt­fin­den, wenn nicht an einer Universitätsklinik.


    Bedarfs­er­he­bung: E‑Bike Fahrsicherheitstraining

    E‑Bikes brin­gen durch höhe­re Geschwin­dig­kei­ten und ver­än­der­tes Fahr­ver­hal­ten beson­de­re Her­aus­for­de­run­gen mit sich. Um die Sicher­heit unse­rer rad­fah­ren­den Kolleg:innen zu erhö­hen, möch­te der ZBR gemein­sam mit lea­se-a-bike und dem ÖAMTC ein E‑Bike-Fahr­si­cher­heits­trai­ning anbie­ten. Dafür erhe­ben wir zunächst den Bedarf. Hast du Inter­es­se an einer Teil­nah­me? Dann regis­trie­re dich bit­te unter: www​.zbrkuk​.at/​w​o​r​d​p​r​e​s​s​/​f​a​h​r​s​i​c​h​e​r​h​e​it/

  • Infos aus dem Zen­tral­be­triebs­rat [05/2026]

    Infos aus dem Zen­tral­be­triebs­rat [05/2026]

    Eltern­teil­zeit für Landesbedienstete

    Ver­bes­se­run­gen durchgesetzt

    Wir dür­fen uns schon ein wenig freu­en. Ein Erfolg des KUK Zen­tral­be­triebs­ra­tes hilft unse­ren Mitarbeiter:innen und tau­sen­den Beschäf­tig­ten öster­reich­weit. Kurz gesagt ver­tra­ten wir den Stand­punkt, dass die Rege­lun­gen zur „Eltern­teil­zeit“ im Mut­ter­schutz­ge­setz 1979 (MSchG), die für Arbeit­neh­me­rin­nen im Ver­gleich zum Oö LVBG weit güns­ti­ge­re Bestim­mun­gen ent­hal­ten (wie etwa die Mög­lich­keit der vor­zei­ti­gen Been­di­gung der Teil­zeit durch die Arbeit­neh­me­rin bzw. die Ein­rich­tung eines Schlich­tungs­ver­fah­rens vor dem Arbeits- und Sozi­al­ge­richt bei Nicht­ei­ni­gung mit dem Arbeit­ge­ber) auch bei uns ange­wen­det wer­den müs­sen. Nach der alter­na­ti­ven Rege­lung im Oö LVBG sind Eltern bei der Ver­ein­ba­rung der Eltern­teil­zeit schließ­lich auf die Zustim­mung des Dienst­ge­bers in allen die Teil­zeit­be­schäf­ti­gung betref­fen­den Aspek­ten ange­wie­sen – und das ohne Mög­lich­keit, die Ent­schei­dung des Arbeit­ge­bers zu bekämp­fen. Kürz­lich hat uns der Ver­fas­sungs­ge­richts­hof in unse­rer Ansicht bestä­tigt und die Rege­lun­gen des MSchG auch für unse­re Lan­des­be­diens­te­ten für anwend­bar erklärt. Beson­de­rer Dank gilt unse­rer Juris­tin Mag.a Mag­da­le­na Miß­bich­ler und der Arbei­ter­kam­mer Oö, die uns in die­ser Sache her­vor­ra­gend ver­tre­ten haben.

    In der KUK ist seit­her die Ver­ein­ba­rung einer Eltern­teil­zeit nach MSchG für Müt­ter und – trotz dies­be­züg­lich for­mal noch unbe­rei­nig­ter Rechts­la­ge – nach VKG für Väter mög­lich. Für die unkom­pli­zier­te Umset­zung und Zusam­men­ar­beit möch­ten wir Mag.a Han­nah Riedl (inte­ri­mis­ti­sche Lei­tung Per­so­nal­recht) unse­ren Dank aussprechen.


    Linz Mara­thon 2026

    Rekord­be­tei­li­gung von KUK Mitarbeiter:innen beim Linz Mara­thon 2026

    Mens sana in cor­po­re sano. Bewe­gung ist neben der Ernäh­rung und Entspannung/Regeneration einer der drei Säu­len unse­rer Gesund­heit. Genau 292 Kolleg:innen des Kep­ler Uni­kli­ni­kums haben sich an einem der Bewer­be des heu­ri­gen Linz Mara­thons beteiligt.

    ins­ge­samtMC: 203 Läufer:innenNMC: 89 Läufer:innen
    5K24
    Halb­ma­ra­thon6628
    Vier­tel­ma­ra­thon9442
    Mara­thon8 
    Staf­fel­ma­ra­thon8 Staf­feln3 Staf­feln
    Inline-Ska­ting Halbmarathon13

    Wir freu­en uns außer­dem, dass heu­er auch zwei MA des Med Cam­pus Betriebs­ra­tes, eine MA des Zen­tral­be­triebs­ra­tes und zwei Betriebs­rä­tin­nen teil­ge­nom­men haben.


    Son­nen­bril­len-Ver­kauf für Mitarbeiter:innen des KUK

    Am 10. Juni fin­den am Neu­ro­med Cam­pus, am 12. Juni am Med Cam­pus auch heu­er wie­der Ver­kaufs­ak­tio­nen der Fir­ma opti­cal­X­ch­an­ge statt

    Nach dem gro­ßen Erfolg der im letz­ten Jahr zum ers­ten Mal durch­ge­führ­ten Ver­kaufs­ak­ti­on der Fir­ma opti­cal­X­ch­an­ge freu­en wir uns, die­se heu­er recht­zei­tig vor der Som­mer­ur­laubs­sai­son wie­der­ho­len zu kön­nen. Am 10. Juni fin­det die Ver­kaufs­ak­ti­on am Neu­ro­med Cam­pus (Mehr­zweck­saal 1 beim Spei­se­saal, 10 – 14 Uhr) und am 12. Juni am Med Cam­pus (Mehr­zweck­saal Bau A, 10 – 16 Uhr) statt.

    Ange­bo­ten wer­den eine pro­fes­sio­nel­le Bera­tung und der Ver­kauf von über 700 Damen- und Her­ren-Son­nen­bril­len. Details und Fly­er zum Down­load fin­den sich außer­dem hier.

  • Infos aus dem Zen­tral­be­triebs­rat [04/2026] – Jobrad

    Infos aus dem Zen­tral­be­triebs­rat [04/2026] – Jobrad

    Das Job­rad ist nun auch im KUK leasebar!

    Ab 4. Mai star­tet das Job­rad-Modell auch für alle Bediens­te­ten in der KUK

    Vor dem Hin­ter­grund der sich zuspit­zen­den Auto­park­platz­si­tua­ti­on wird es auch für die Dienstgeber:innen zuneh­mend wich­ti­ger, den Weg zur Arbeit mit dem Fahr­rad zu för­dern. Die öster­reich­weit ein­zig­ar­ti­ge Zusam­men­set­zung der Kolleg:innen aus Bediens­te­ten der Stadt Linz und des Lan­des Ober­ös­ter­reich macht vie­le Din­ge im KUK nicht ein­fa­cher und erfor­dert für gute Lösun­gen oft mehr Zeit! Das gilt auch für die Ein­füh­rung des Jobrads.

    Es freut uns aber, dass nun ab 4. Mai auch jede:r Bedienstete:r des KUK unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen ein Fahr­rad oder E‑Bike über die Arbeit­ge­be­rin (Land Oö oder Stadt Linz) bekom­men kann. Die monat­li­chen Kos­ten für das Rad wer­den dabei vom Gehalt abge­zo­gen. Das Rad darf dann für Arbeit und Frei­zeit genutzt werden.

    Zu beach­ten ist, dass die Finan­zie­rung über den Weg des Gehalts­ab­zugs auch die Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge über den Lea­sing­zeit­raum redu­ziert und so Aus­wir­kun­gen auf spä­te­re Leis­tun­gen aus der Sozi­al­ver­si­che­rung (ins­be­son­de­re die Pen­si­on) haben wird.

    Die Job­rad-Platt­form für Bediens­te­te der Stadt Linz fin­det Ihr hier: kuk​-stadt​.lea​se​-​a​-bike​.at

    Für Lan­des­be­diens­te­te fin­det sich die Platt­form unter: kuk​-land​.lea​se​-​a​-bike​.at

    Job­rad-Demo-Tage

    Uns (Zentral-)betriebsät:innen war wich­tig, dass das Job­rad-Ange­bot unse­re bereits sehr gute Fahr­rad­in­fra­struk­tur am KUK sinn­voll ergänzt. Daher haben wir uns inten­siv an den Gesprä­chen und Ter­mi­nen zur Ein­füh­rung betei­ligt und die Orga­ni­sa­ti­on von Demo-Tagen übernommen.

    Der­zeit sind zwei Demo-Tage geplant, die per­sön­li­che Infor­ma­ti­ons­ge­sprä­che über das Job­rad und sei­ne Umset­zung im Betrieb mit der Part­ner­fir­ma „Lea­se-a-bike“ ermög­li­chen sol­len. Außer­dem haben wir unse­re lang­jäh­ri­gen Ver­trau­ens­fahr­rad­händ­ler ein­ge­la­den, eini­ge Fahr­rad­mo­del­le zum Aus­pro­bie­ren bereit­zu­stel­len und unse­re Kolleg:innen dabei in gewohnt guter Qua­li­tät zu beraten.

    Wann? & Wo?

    Mitt­woch,6. Mai 2026 am Med Cam­pus und
    Mon­tag,11. Mai 2026 am Neu­ro­med Cam­pus
    (sie­he Lagepläne)

    jeweils zwi­schen 11:00 und 14:30 Uhr

    Wer?

    Brückl Rad­sport, B7-Fahr­rad­zen­trum und Rad­Sport Kiesl

    Demo-Tag Lageplan:Med Campus
    Demo-Tag Lage­plan: Neu­ro­med Campus

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  • Infos aus dem Zen­tral­be­triebs­rat [03/2026]

    Infos aus dem Zen­tral­be­triebs­rat [03/2026]

    Tol­ler Ver­hand­lungs­er­folg der vida

    Etap­pen­er­folg im Kampf für eine 35-Stunden-Woche

    Rie­sen­freu­de herrscht bei den Beschäf­tig­ten der ober­ös­ter­rei­chi­schen Ordens­kran­ken­häu­ser: dem­nächst gibt es 15 Zeit­bo­nus-Stun­den mehr im Jahr für das nicht­ärzt­li­che Per­so­nal. Wir gra­tu­lie­ren allen Betei­lig­ten recht herz­lich zu die­sem Verhandlungsergebnis! 

    Was heißt das aber nun für die Beschäf­tig­ten in der KUK? Wir haben bereits allen rele­van­ten Ansprech­part­nern kom­mu­ni­ziert, dass im Bereich der Ordens­spi­tä­ler aus­ge­han­del­te Ver­bes­se­run­gen 1:1 auch bei uns umge­setzt wer­den müs­sen. Schließ­lich wer­den wir aus dem­sel­ben Topf öffent­li­cher Gel­der finanziert.


    Volks­be­geh­ren „Stoppt den Pflegeraub!“

    Aktu­el­ler Stand bei den Unterstützungserklärungen

    Aktu­ell haben etwas mehr als 10.000 Bürger:innen die von der AK Salz­burg initi­ier­te Ein­brin­gung des Volks­be­geh­rens schon unter­stützt. Bedenkt man aber, wie wich­tig die­ses Volks­be­geh­ren für ganz Öster­reich ist, soll­ten es zu die­sem Zeit­punkt doch schon eini­ge Unter­schrif­ten mehr sein. Denn wir kön­nen schon jetzt ers­te Erfol­ge die­ser Initia­ti­ve beob­ach­ten: die Salz­bur­ger Lan­des­re­gie­rung hat kürz­lich ver­kün­det, die Aus­zah­lung des Pfle­ge­bo­nus nun doch nicht nur bis Mit­te 2026, son­dern bis zum Ende der gesi­cher­ten Finan­zie­rung durch den Bund (bis Ende 2028) weiterzuführen.

    10.000 Unterstützer:innen sind zwar mehr als genug, um ein Volks­be­geh­ren for­mal ein­zu­lei­ten, jedoch ent­schei­dend zu wenig, um die For­de­run­gen nach

    • einer Zweck­wid­mung des Gel­des vom Bund, damit der Pfle­ge­bo­nus bei den Men­schen ankommt,
    • einer dau­er­haf­ten Finan­zie­rung über 2028 hin­aus und einem
    • Pfle­ge­bo­nus für alle Beschäf­tig­ten in Pfle­ge- und Betreuungsberufen

    poli­tisch durch­set­zen zu können.

    Damit das Volks­be­geh­ren im Natio­nal­rat behan­delt wer­den muss, sind min­des­tens 100.000 Unter­stüt­zungs­er­klä­run­gen erfor­der­lich. Also, ab zum Gemein­de­amt oder ein­fach und bequem per ID Aus­tria unter­stüt­zen. Wir haben den even­tu­el­len Erfolg selbst in der Hand.

    Auf stoppt​den​pfle​ge​raub​.info fin­det ihr wei­te­re Infor­ma­tio­nen. Hier geht es direkt zur digi­ta­len Unter­zeich­nungs­mög­lich­keit mit­tels ID Aus­tria. Eine Unter­zeich­nung ist auch per­sön­lich bei jeder belie­bi­gen Gemein­de in Öster­reich (unab­hän­gig vom Haupt­wohn­sitz) möglich.


    Spa­ten­stich für Neu­bau von Zen­tral­kü­che und Mitarbeiter:innen-Restaurant

    Mit dem ers­ten Schritt hin zur Errich­tung des Kin­der­zen­trums erhal­ten zunächst 140 (Küchen-)Mitarbeiter:innen moderns­te Arbeitsplätze

    Nun geht es im gro­ßen Stil los. Damit das neue, schon sehn­süch­tig erwar­te­te Kin­der­zen­trum rea­li­siert wer­den kann, ist zunächst erfor­der­lich, eine neue Zen­tral­kü­che samt zuge­hö­ri­gem MA-Restau­rant mit über 600 Sitz­plät­zen zu errich­ten. Es freut uns sehr, dass mit die­sem Neu­bau bereits in zwei Jah­ren rund 140 Mitarbeiter:innen, die der­zeit in den Küchen von MC3 und MC4 tätig sind, an einem moder­nen Stand­ort zusam­men­ge­führt wer­den und so eine deut­li­che Ver­bes­se­rung ihres Arbeits­um­felds erfah­ren wer­den. Doch nicht nur unse­re Küchenmitarbeiter:innen pro­fi­tie­ren von die­sem Pro­jekt: Für alle Beschäf­tig­ten am Med Cam­pus bedeu­tet eine kos­ten­güns­ti­ge und hoch­wer­ti­ge war­me Mahl­zeit in ange­neh­mer Atmo­sphä­re – ohne Stress und lan­ge War­te­zei­ten – eine spür­ba­re Erleich­te­rung und wert­vol­le Unter­stüt­zung im oft sehr for­dern­den Arbeitsalltag.

    Quel­le: KUK

  • Infos aus dem Zen­tral­be­triebs­rat [02/2026]

    Infos aus dem Zen­tral­be­triebs­rat [02/2026]

    Volks­be­geh­ren “Stoppt den Pflegeraub”

    Der Pfle­ge­bo­nus muss blei­ben – und zwar für alle!

    Wir haben bereits ange­pran­gert, dass die Infla­ti­on ein Teil des Pfle­ge­bo­nus auf­ge­fres­sen hat. In Salz­burg hat die Lan­des­re­gie­rung den Bonus sogar gestri­chen. Erst durch Wider­stand in Form einer Groß­de­mons­tra­ti­on der Gewerk­schaf­ten und der Arbei­ter­kam­mer, die auch wir unter­stützt haben, ist eine Strei­chung des Pfle­ge­bo­nus vor­erst gera­de noch ver­hin­dert wor­den. Doch die Zusi­che­rung der Wei­ter­zah­lung durch die Salz­bur­ger Lan­des­re­gie­rung gilt nur bis Juni! Die dor­ti­ge ÖVP-FPÖ Koali­ti­on ist nach wie vor fest ent­schlos­sen, die­se Kür­zun­gen in der Pfle­ge ab der zwei­ten Jah­res­hälf­te durchzusetzen.

    Das dür­fen wir nicht zulas­sen! Denn wenn die­se Ansin­nen für die Pfle­ge in Salz­burg durch­ge­setzt wer­den, sind auch unse­re Gehäl­ter nicht vor Kür­zun­gen sicher. Unser auf drei Jah­re aus­ge­leg­ter Gehalts­ab­schluss, der alles ande­re als üppig aus­ge­fal­len ist, ist als Bei­trag zur Bud­get­sa­nie­rung mehr als genug. Daher rufen wir alle auf, das Volks­be­geh­ren „Stoppt den Pfle­ge­raub!“ mit sei­nen drei zen­tra­len Forderungen:

    • Zweck­wid­mung des Gel­des vom Bund, damit der Pfle­ge­bo­nus bei den Men­schen ankommt
    • eine dau­er­haf­te Finan­zie­rung über 2028 hinaus
    • Pfle­ge­bo­nus für alle Beschäf­tig­ten in Pfle­ge- und Betreuungsberufen

    zu unter­stüt­zen.

    Auf stoppt​den​pfle​ge​raub​.info fin­det ihr wei­te­re Infor­ma­tio­nen. Hier geht es direkt zur digi­ta­len Unter­zeich­nungs­mög­lich­keit mit­tels ID Aus­tria. Eine Unter­zeich­nung ist auch per­sön­lich bei jeder belie­bi­gen Gemein­de in Öster­reich (unab­hän­gig vom Haupt­wohn­sitz) möglich.


    Wei­te­re Ter­mi­ne: Info­ver­an­stal­tun­gen zu Alters­teil­zeit, Teil­pen­si­on und Schwerarbeitspension

    Auf­grund des gro­ßen Inter­es­ses fin­den wei­te­re Ter­mi­ne zur Infor­ma­ti­on über die Neue­run­gen in die­sen The­men­be­rei­chen statt

    Mo, 02.03.2026: Med Cam­pus (Mehr­zweck­saal MC5)

    Di, 17.03.2026: Neu­ro­med Cam­pus (Mehr­zweck­saal 1)

    jeweils von 14:00 bis 15:30

    Somit wer­den auch Kolleg:innen, die an den bis­he­ri­gen Ver­an­stal­tun­gen wegen Urlaub, Kran­ken­stand oder sons­ti­gen Ver­pflich­tun­gen nicht teil­neh­men konn­ten, eine Mög­lich­keit bekom­men, sich im Rah­men des Vor­trags zu infor­mie­ren und anschlie­ßend Fra­gen zu stellen.

  • Infos aus dem Zen­tral­be­triebs­rat [01/2026]

    Infos aus dem Zen­tral­be­triebs­rat [01/2026]

    Ände­run­gen im Auf­sichts­rat der KUK

    Koll. Irm­gard Fel­ber folgt Prof. Dr. med. habil. Ser­ge Weis als Arbeit­neh­mer­ver­tre­te­rin im Auf­sichts­rat nach

    Die Arbeitnehmervertreter:innen im KUK ver­fü­gen über zwei Sit­ze im Auf­sichts­rat (AR). Aus die­sem Grund ist es fak­tisch unmög­lich, zu jedem Zeit­punkt auf alle wich­ti­gen und not­wen­di­gen Aspek­te bei der Beset­zung zu 100% ein­zu­ge­hen. Star­ke und kom­pe­ten­te Ver­tre­tung der Arbeitnehmer:innen, ein aus­ge­wo­ge­nes Ver­hält­nis zwi­schen Män­nern und Frau­en, adäqua­te Reprä­sen­ta­ti­on unter­schied­li­cher Berufs­grup­pen, Aus­ge­wo­gen­heit zwi­schen unse­ren Betrie­ben, MC und NMC, frak­tio­nel­le Zuge­hö­rig­keit und vie­les mehr.

    Um allen genann­ten berück­sich­ti­gungs­wür­di­gen Aspek­ten auch nur ansatz­wei­se gerecht zu wer­den, haben wir uns im Jahr 2025 für einen tur­nus­mä­ßi­gen Wech­sel im AR ent­schie­den. Mit 19.01.2026 folgt nach einem ein­stim­mi­gen Beschluss des ZBR unse­re top Betriebs­rä­tin, Koll. Irm­gard Fel­ber, dem in sei­ner Rol­le im Auf­sichts­rat eben­falls her­vor­ra­gen­den Prof. Dr. med. habil. Ser­ge Weis nach. Für ihr Ein­ver­ständ­nis und ihre Bereit­schaft, die Auf­sichts­rats­ver­tre­tung so kom­pro­miss­be­reit orga­ni­sie­ren zu kön­nen, bedan­ken wir uns bei bei­den herz­lichst. Koll. Fel­ber hat nicht nur alle für ihre Tätig­keit not­wen­di­gen Aus­bil­dungs­mo­du­le erfolg­reich abge­schlos­sen, son­dern bringt dar­über hin­aus auch Erfah­rung in der Rol­le als Auf­sichts­rä­tin mit. Sie hat die­se Auf­ga­be bereits zwi­schen 12.2022 und 03.2023 sehr erfolg­reich erledigt.


    Remin­der: Info­ver­an­stal­tun­gen zu Alters­teil­zeit, Teil­pen­si­on und Schwerarbeitspension

    Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen des ZBR zu Neue­run­gen im Pen­si­ons­recht fin­den am MC und NMC statt

    Di, 03.02.2026: Med Cam­pus (Mehr­zweck­saal MC5)

    Mi, 04.02.2026: Neu­ro­med Cam­pus (Mehr­zweck­saal 1)

    jeweils von 14:00 bis 15:30

  • Infos aus dem Zen­tral­be­triebs­rat [12/2025]

    Infos aus dem Zen­tral­be­triebs­rat [12/2025]

    Unter­stüt­zung für unse­re Kolleg:innen in Salzburg

    Im Gesund­heits- und Sozi­al­be­reich erhebt sich Wider­stand gegen mas­si­ve Einsparungen

    Die in Salz­burg regie­ren­de ÖVP/F­PÖ-Regie­rung hat sich für mas­si­ve finan­zi­el­le Ein­schnit­te im Gesund­heits- und Sozi­al­be­reich ent­schie­den. Ein Bereits unter LH Has­lau­er aus­ver­han­del­tes Gehalts­pa­ket für die Beschäf­tig­ten wur­de kur­zer­hand zurück­ge­zo­gen und der EEZG (bzw nun­mehr PFG) Pfle­ge­zu­schlag (in Salz­burg 170 EUR) auf­grund von Bud­get­nö­ten gestri­chen. Die Betriebsrät:innen der Salz­bur­ger Lan­des­kran­ken­häu­ser lie­fen dage­gen gemein­sam mit den Gewerk­schaf­ten GÖD, youni­on, vida und GPA Sturm – und das nicht ohne Erfolg: LH Karo­li­ne Edt­stad­ler gab bekannt, den Pfle­ge­zu­schlag noch bis Juni 2026 aus­zah­len zu wol­len. Das ist ein Etap­pen­sieg für die Arbeit­neh­mer­ver­tre­tung und es freut uns sehr, dass auch wir beim Demons­tra­ti­ons­zug am 25.11. dabei sein konn­ten, um die Kolleg:innen in Salz­burg zu unter­stüt­zen. Bei uns sind bereits aus­ver­han­del­te Pake­te nicht in Gefahr. LH Stv. Chris­ti­ne Haber­lan­der hat dar­über hin­aus bereits im Okto­ber ange­kün­digt, die Aus­zah­lung des Pfle­ge­zu­schlags nicht infra­ge stel­len zu wol­len, solan­ge die Finan­zie­rung durch den Bund sicher­ge­stellt ist.

    SALK Zen­tral­be­triebs­rats­vor­sit­zen­de Sabi­ne Gabath mit 16.000 der ins­ge­samt 75.000 Unter­schrif­ten gegen das Sparpaket


    Anmel­dung zum Linz Mara­thon 2026

    Die KUK unter­stützt Läufer:innen auch im kom­men­den Jahr mit der Über­nah­me der Startgebühr

    Auch beim nächs­ten Linz Mara­thon wird die KUK wie­der die Start­ge­bühr für teil­neh­men­de Mitarbeiter:innen über­neh­men und KUK-Lauf­shirts zur Ver­fü­gung stel­len. Die Anmel­dung erfolgt auch heu­er wie gewohnt über das Büro des Zen­tral­be­triebs­rats. Das Anmel­de­for­mu­lar ist hier ab sofort abruf­bar. Die Frist zur Anmel­dung läuft bis 28.02.2026.


    Alters­teil­zeit, Teil­pen­si­on, Schwer­ar­beits­pen­si­on – Save the Date

    In Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen des ZBR wer­den eure Fra­gen zu den Neue­run­gen im Pen­si­ons­recht beantwortet

    Da unse­re Betriebs­rä­te und unser Zen­tral­be­triebs­rat zu den The­men der Alters­teil­zeit NEU, Details zur Schwer­ar­beits­pen­si­on (insb in der Pfle­ge), Teil­pen­si­on und das Arbei­ten in der Pen­si­on in let­zer Zeit mit vie­len Fra­gen kon­fron­tiert waren, haben wir uns ent­schie­den, dazu zwei Info-Ver­an­stal­tun­gen zu orga­ni­sie­ren. Die­se fin­den an fol­gen­den Ter­mi­nen, jeweils zwi­schen 14:00 und 15:30 Uhr statt:

    03.02.2026:    Med Cam­pus (Mehr­zweck­saal MC5)

    04.02.2026:    Neu­ro­med Cam­pus (Mehr­zweck­saal 1)

    Unse­re Koll. Mag.a Mag­da­le­na Miß­bich­ler, Juris­tin im Zen­tral­be­triebs­rats­bü­ro der KUK, wird die Neue­run­gen prä­sen­tie­ren und auf die Fra­gen, die ad hoc dazu anfal­len, ein­ge­hen. Wir hof­fen, damit unse­ren Kolleg:innen hel­fen zu kön­nen, recht­zei­tig fun­dier­te Ent­schei­dun­gen hin­sicht­lich ihres Über­gangs in den Ruhe­stand tref­fen zu können.


    Preis­än­de­rung für IT-Altgeräte

    Anfall der Umsatz­steu­er in Höhe von 10% führt zu Preis­än­de­run­gen bei Altgeräten

    Obwohl es uns dank Ein­sicht und Ent­ge­gen­kom­men unse­res Dienst­ge­bers gelingt, die Mit­ar­bei­ter­prei­se für noch gut funk­tio­nie­ren­de Alt­ge­rä­te seit Jah­ren sta­bil zu hal­ten (und sie somit fak­tisch jedes Jahr bil­li­ger wer­den), sind wir gezwun­gen, ab sofort eine klei­ne Ände­rung vor­zu­neh­men. Die­se ergibt sich aus der Umsatz­steu­er­pflicht des Unter­neh­mens. Die­ser gene­rel­len Erhö­hung wird durch den neu­en, gesenk­ten Preis für Bild­schir­me etwas ent­ge­gen­ge­wirkt. Letz­te­re kos­ten nun inkl USt. nur noch 11,00 statt bis­her 15,00 EUR.

    Prei­se NEU
    Lap­topEUR 55,00
    PCEUR 27,50
    Bild­schirmEUR 11,00
    TabletEUR 33,00
    Dru­ckerEUR 33,00
    Ver­kaufs­zah­len im Jahr 2024
    Lap­top223 Stück
    PC66 Stück
    Bild­schirm60 Stück
    Tablet2 Stück
    Dru­cker8 Stück

    Allen Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen wün­schen wir schö­ne Fei­er­ta­ge
    und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

  • Infos aus dem Zen­tral­be­triebs­rat [11/2025]

    Infos aus dem Zen­tral­be­triebs­rat [11/2025]

    Ver­bes­se­rung von Arbeits­be­din­gun­gen und Entlohnung

    Ers­tes Gespräch mit LH Stv. Mag.a Haberlander

    Da die Arbeits­grup­pen ihre Auf­ga­ben erle­digt haben, fand am 9. Okto­ber das ers­te Gespräch zum The­ma Per­so­nal­aus­stat­tung und Ent­loh­nung in den oö Spi­tä­lern statt.  Die Gewerk­schaf­ten Youni­on, GÖD, vida und GpA set­zen sich dabei für eine Ver­bes­se­rung der Situa­ti­on von über 25.000 Beschäf­tig­ten ein.

    Mit dabei in der ers­ten Rei­he: Bran­ko Nova­ko­vić, Vor­sit­zen­der des Zen­tral­be­triebs­rats am KUK. „Gera­de in Kri­sen­zei­ten ist es wich­tig, kla­re Rege­lun­gen zur Per­so­nal­aus­stat­tung, Vor­hal­tung und Ent­loh­nung zu schaf­fen“, betont Nova­ko­vić und ergänzt: „Unse­re Spi­tä­ler müs­sen unter allen Umstän­den in der Lage sein, die not­wen­di­ge Ver­sor­gung für die ober­ös­ter­rei­chi­sche Bevöl­ke­rung sowohl quan­ti­ta­tiv als auch qua­li­ta­tiv sicher­zu­stel­len.“ Gera­de durch die tra­gi­schen Ereig­nis­se der letz­ten Tage hat die­se, bereits Mit­te Okto­ber getrof­fe­ne Aus­sa­ge, noch an Bedeu­tung gewonnen.

    Des­halb soll­ten wir kei­ne Zeit ver­lie­ren: Die bereits ver­ein­bar­te Per­so­nal­da­ten­er­he­bung in den Spi­tä­lern ist zu prio­ri­sie­ren, damit sich die Sozi­al­part­ner wie­der rasch am Ver­hand­lungs­tisch tref­fen können.


    Lohn­steu­er für Son­der- und “Nach­zah­lun­gen”

    Kommt es zu einer höhe­ren Belas­tung durch die Lohn­steu­er bei Aus­zah­lung von Nach­zah­lun­gen und Son­der­zah­lung im sel­ben Monat?

    Vie­le unse­rer Beschäf­tig­ten glau­ben, dass eine Nach­zah­lung im sel­ben Monat wie das 13. oder 14. Gehalt zu einer höhe­ren Steu­er­be­las­tung führt. Das ist jedoch nicht kor­rekt. Son­der­zah­lun­gen (wie Urlaubs- und Weih­nachts­geld) wer­den in Öster­reich begüns­tigt besteu­ert – unab­hän­gig davon, ob im sel­ben Monat eine Nach­zah­lung erfolgt. Die Besteue­rung der Son­der­zah­lun­gen erfolgt, soweit sie das Jah­res­sechs­tel nicht über­schrei­ten, nach fixen Steu­er­sät­zen: die ers­ten 620 € sind steu­er­frei; für die nächs­ten 24.380 € fällt ein Steu­er­satz von 6 % an. Dar­über hin­aus gel­ten gestaf­fel­te höhe­re Sät­ze. Nach­zah­lun­gen wer­den getrennt davon als lau­fen­der Bezug behan­delt, der die Besteue­rung der Son­der­zah­lung nicht direkt beeinflusst.

  • Infos aus dem Zen­tral­be­triebs­rat [Son­der­aus­ga­be 10/2025] – Schwer­ar­beit Pflege

    Infos aus dem Zen­tral­be­triebs­rat [Son­der­aus­ga­be 10/2025] – Schwer­ar­beit Pflege

    Schwer­ar­beits­pen­si­on für Pfle­ge­kräf­te fix ab 2026: Eck­punk­te der Novel­le der Schwer­ar­beits­ver­ord­nung zur erwei­ter­ten Ein­be­zie­hung von Pflegekräften

    Nach der Ankün­di­gung zur Schaf­fung eines erleich­ter­ten Zugangs zur Schwer­ar­beits­pen­si­on für Pfle­ge­kräf­te im Früh­jahr hat der Minis­ter­rat am 21.10.2025 die dazu not­wen­di­ge Ände­rung der Schwer­ar­beitsV beschlos­sen, die mit 01.01.2026 in Kraft tritt. 

    Kon­kret erge­ben sich dar­aus fol­gen­de Änderungen: 

    Der bis­her (und noch bis 31.12.2025) in Gel­tung ste­hen­de Schwer­ar­beits­tat­be­stand des § 1 Abs 1 Z 5 wird inso­fern modi­fi­ziert als das Erfor­der­nis eines „beson­de­ren Behand­lungs- und Pfle­ge­be­darfs“ der betreu­ten Men­schen ent­fällt. Damit ist jede berufs­be­dingt aus­ge­üb­te Pfle­ge in den nun­mehr in Z 5 genann­ten Pfle­ge­be­ru­fen der Pfle­ge­as­sis­tenz, Pfle­ge­fach­as­sis­tenz und des geho­be­nen Diens­tes für Gesund­heits- und Kran­ken­pfle­ge (und jener Berufs­grup­pen, deren Aus­bil­dung eines die­ser Berufs­bil­der mit­um­fasst wie zB FSB‑A) unab­hän­gig vom betreu­ten Patient:innengut grund­sätz­lich als Schwer­ar­beit iSd Ver­ord­nung einzustufen. 

    Ande­res gilt, sofern die tat­säch­li­che Pfle­ge­tä­tig­keit im unmit­tel­ba­ren Kon­takt mit den pfle­ge­be­dürf­ti­gen Per­so­nen nicht über­wie­gend aus­ge­übt wird, son­dern etwa Ver­wal­tungs­tä­tig­kei­ten mehr als 50 % der Arbeits­zeit einnehmen. 


    Zusätz­lich wird für den Schwer­ar­beits­tat­be­stand der Z 5 auch eine spe­zi­fi­sche Neu­de­fi­ni­ti­on des Schwer­ar­beits­mo­nats ein­ge­führt: Wer­den Pfle­ge­tä­tig­kei­ten iSd Z 5 im Schicht­dienst aus­ge­übt, reicht künf­tig die Erbrin­gung der Tätig­keit an 12 Tagen (anstatt 15) im Kalen­der­mo­nat, für das Vor­lie­gen eines Schwerarbeitsmonats.

    Ob damit auch ein Wech­sel zwi­schen Tag- und Nacht­diens­ten erfor­der­lich ist oder zB auch die exklu­si­ve Leis­tung 12-stün­di­ger Tag­schich­ten im Rah­men eines gene­rell bestehen­den 2‑Schichtbetriebs aus­reicht, ist anhand des Wort­lauts der Ver­ord­nung nicht ein­deu­tig zu beant­wor­ten und wird letzt­lich von Gerich­ten zu beur­tei­len sein.

    Fehlt es an der Ein­glie­de­rung in ein Schicht­dienst-Sys­tem, ist wohl wei­ter­hin eine Erbrin­gung der Tätig­keit an 15 Arbeits­ta­gen im Kalen­der­mo­nat erforderlich. 

    Auf die Dau­er der am jewei­li­gen Tag erbrach­ten Arbeits­zeit kommt es – wie bis­her – dabei nicht an; 12-Stun­den-Diens­te, die einen kalen­der­mä­ßi­gen Datums­wech­sel beinhal­ten, zäh­len wei­ter­hin als ein ein­heit­li­cher Dienst und damit bloß als ein „Tag“ iSd Verordnung. 

    In die­sem Sin­ne kön­nen auch teil­zeit­be­schäf­tig­te Pfle­ge­kräf­te Schwer­ar­beits­mo­na­te nach dem neu­ge­form­ten Schwer­ar­beits­tat­be­stand erwer­ben. Die bis­he­ri­ge Judi­ka­tur des OGH (insb OGH 13.4.2016, 10 ObS 23/16d und 10.5.2016, 10 ObS 30/16h), wonach bei Teil­zeit­be­schäf­tig­ten aber auch die Rela­ti­on zwi­schen Belas­tungs- und Erho­lungs­pha­sen zu berück­sich­ti­gen und damit zur Erfül­lung des Tat­be­stands eine unge­fäh­re Unter­gren­ze bei 50 % der Nor­mal­ar­beits­zeit anzu­le­gen ist, bleibt von die­ser Novel­le aber eben­falls unberührt. 


    Die sons­ti­gen Vor­aus­set­zun­gen zur Inan­spruch­nah­me der Schwer­ar­beits­pen­si­on blei­ben eben­so unver­än­dert. Erfor­der­lich sind dafür: 

    • 540 Ver­si­che­rungs­mo­na­te (45 Jah­re) und 
    • zumin­dest 120 Schwer­ar­beits­mo­na­te (10 Jah­re) in den letz­ten 240 Kalen­der­mo­na­ten (20 Jah­re) vor dem Stichtag 

    Mit betriebs­rät­li­chen Grüßen

    Bran­ko Novakovic

    Vor­sit­zen­der

    &

    Ser­ge Weis

    Stv. Vor­sit­zen­der

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  • Infos aus dem Zen­tral­be­triebs­rat [10/2025]

    Infos aus dem Zen­tral­be­triebs­rat [10/2025]

    Lohn­ab­schluss für die nächs­ten drei Jah­re (2026 – 2028)

    Die Gehäl­ter wer­den stei­gen. Real­lohn­ver­lus­te sind jedoch trotz leich­ter sozia­ler Staf­fe­lung – abhän­gig von der Infla­ti­ons­ent­wick­lung – in den nächs­ten Jah­ren wahrscheinlich

    Nach dem Lohn­ab­schluss der Metall­in­dus­trie war auch beim Öffent­li­chen Dienst nichts Gutes zu erwar­ten. Seit ges­tern ist es fix. Unse­re Gehäl­ter wer­den erhöht – aber nicht so wie es die Gewerk­schaf­ten im ver­gan­ge­nen Jahr mit der Regie­rung ver­ein­bart hat­ten. Zwar wird es 2027 und 2028 kei­ne, – zunächst ja in Aus­sicht gestell­ten – Null­lohn­run­den geben, doch die Erhö­hun­gen fal­len deut­lich gerin­ger aus, als erhofft. Im Jahr 2026 erfolgt die bereits ver­ein­bar­te Erhö­hung um 3,3%, wel­che jedoch um ein hal­bes Jahr ver­zö­gert wird. 2027 und 2028 fol­gen unab­hän­gig von der Infla­ti­on staf­fel­wirk­sa­me Fixbeträge.

    So sehen die geplan­ten Erhö­hun­gen im Detail aus:

    ab 1.7.2026ab 1.8.2027ab 1.9.2028
    alle Gehäl­ter
    +3,3%
    bis 3.010 €
    +58,3 €
    bis 3.068,3 €
    +59,2 €
     3.010,1 – 6.163,0€
    +40,4 €
    3.068,4 – 4.311,0 €
    +45,2€
     ab 6.163,1
    +20,6 €
    4.311,1 – 6.203,4 €
    +33,2€
      ab 6.203,5 €
    +21,2€
    Zula­gen
     +3,3%
    Zula­gen
    +1 %
    Zula­gen
    +1%

    Ob die­se Ver­ein­ba­rung hält, wird vor allem von der Infla­ti­on abhän­gen. Soll­te sie wesent­lich über den erwar­te­ten 1,6 % im Jahr 2026 lie­gen, wird die­ses Paket wie­der auf­ge­schnürt wer­den müs­sen – dann jedoch durch die Gewerk­schaf­ten. Mit dem ers­ten his­to­ri­schen Auf­schnü­ren eines bereits ver­ein­bar­ten Gehalts­pa­kets wur­de der Weg von Plan­bar­keit und Sicher­heit ver­las­sen – und eine Büch­se geöff­net. Ob es sich dabei um die sprich­wört­li­che Büch­se der Pan­do­ra han­delt, wird sich in einem Jahr zeigen.

    Mehr Details zum Gehalts­ab­schluss unter: Gehalts­ver­hand­lun­gen (youni​on​.at)