3,3 % Lohn­er­hö­hung ab 1.7.2026

Die Lohn­er­hö­hung im öffent­li­chen Dienst für 2026 kommt mit Ver­spä­tung nun end­lich bei uns an

Ja, die Not­wen­dig­keit zu mil­li­ar­den­schwe­ren Ein­spa­run­gen hat vor dem öffent­li­chen Dienst kei­nen Halt gemacht: unse­re Gehalts­er­hö­hung für das Jahr 2026 ist mit 3,3 % der Höhe nach in Ord­nung – sie kommt aber sechs Mona­te zu spät. In den Jah­ren 2027 und 2028 wer­den wir mit dem aus­ge­han­del­ten Gehalts­ab­schluss den Spar­druck mit einem Real­lohn­ver­lust teu­er zu spü­ren bekom­men. Dass sich in der aktu­el­len öster­rei­chi­schen Bun­des­re­gie­rung vor die­sem Hin­ter­grund kei­ne Mehr­heit für eine Erb­schafts- und Ver­mö­gens­steu­er fin­det, ist mehr als ärgerlich.

Gleich­zei­tig zeich­net sich in der Bevöl­ke­rung bei Befra­gun­gen seit Jah­ren eine sta­bi­le Mehr­heit von über 70 % für die Ein­füh­rung von Erb­schafts- und Ver­mö­gens­steu­ern ab. Zur Erin­ne­rung: Öster­reich ist mit „nur“ 66,58 % Ja-Stim­men der EU bei­getre­ten und die Inbe­trieb­nah­me von Kern­kraft Zwen­ten­dorf konn­te mit der äußerst knap­pen Mehr­heit von 50,5% ver­hin­dert. Die Fra­ge, ob die Bei­trä­ge zur Sanie­rung des Bud­gets gerecht über uns alle ver­teilt sind, scheint daher berech­tigt, wenn die Reichs­ten und Ver­mö­gends­ten im Land kaum in die Pflicht genom­men werden.


Son­der­funk­tio­nen in der Pflege

Umset­zung steht nach vie­len Jah­ren schwie­ri­ger Ver­hand­lun­gen bevor

Was in vie­len ande­ren Berei­chen schon längst Gang und Gäbe ist, wird nun auch in der Pfle­ge zu Rea­li­tät. Nach der Eta­blie­rung der Praxisanleiter:innen wer­den nun sei­tens der Pfle­ge­di­rek­ti­on auch Pflegeexpert:innen sowie Mitarbeiter:innen im Bereich der Advan­ced Nur­sing Prac­ti­ce defi­niert und künf­tig auch finan­zi­ell hono­riert. Mit die­sem Schritt wird einer­seits die bis­her unbe­zahl­te Zur­ver­fü­gung­stel­lung beson­de­rer Exper­ti­se in der Pfle­ge aner­kannt und wer­den ande­rer­seits Kar­rie­re­mög­lich­kei­ten als Pflegeexpert:in nun auch struk­tu­rell unterstützt.

Unse­re Arbeit ist damit aber nicht getan. Ähn­li­che Ent­wick­lun­gen sind vor allem (aber nicht nur) im Bereich der MTDs not­wen­dig. Denn wo sonst soll eine fun­dier­te Ent­wick­lung von Fach­ex­per­ti­se statt­fin­den, wenn nicht an einer Universitätsklinik.


Bedarfs­er­he­bung: E‑Bike Fahrsicherheitstraining

E‑Bikes brin­gen durch höhe­re Geschwin­dig­kei­ten und ver­än­der­tes Fahr­ver­hal­ten beson­de­re Her­aus­for­de­run­gen mit sich. Um die Sicher­heit unse­rer rad­fah­ren­den Kolleg:innen zu erhö­hen, möch­te der ZBR gemein­sam mit lea­se-a-bike und dem ÖAMTC ein E‑Bike-Fahr­si­cher­heits­trai­ning anbie­ten. Dafür erhe­ben wir zunächst den Bedarf. Hast du Inter­es­se an einer Teil­nah­me? Dann regis­trie­re dich bit­te unter: www​.zbrkuk​.at/​w​o​r​d​p​r​e​s​s​/​f​a​h​r​s​i​c​h​e​r​h​e​it/