Minus­stun­den am Ende des Durchrechnungszeitraums?

Dienst­plan­be­ding­te Minus­stun­den müs­sen nicht durch ZA / ZB / Urlaub aus­ge­gli­chen werden

Der Durch­rech­nungs­zeit­raum im Anwen­dungs­be­reich der BV Dienst­pla­nung beträgt jeweils vier Mona­te. Er endet daher jeweils am 30. April, 31. August und 31. Dezem­ber. Am Ende des jewei­li­gen Zeit­raums wird geprüft, ob ein Plus- oder Minus­sal­do besteht. Plus­stun­den wer­den auf­ge­wer­tet und ab der jeweils gewähl­ten Aus­zah­lungs­gren­ze ausbezahlt.

Auch für Minus­stun­den, die auf­grund der Dienst­pla­nung oder aus ande­ren dienst­li­chen Grün­den ent­stan­den sind und somit nicht von den Mitarbeiter:innen selbst ver­ur­sacht wur­den, gilt eine kla­re Rege­lung: Bis zu zehn Minus­stun­den wer­den in den nächs­ten Durch­rech­nungs­zeit­raum über­nom­men. Dar­über hin­aus­ge­hen­de Minus­stun­den ver­fal­len und wer­den zu Beginn des neu­en Durch­rech­nungs­zeit­raums nicht mehr berück­sich­tigt. Anders ver­hält es sich nur bei Minus­stun­den, die der Sphä­re der Mitarbeiter:innen selbst zuzu­rech­nen sind. Ent­schei­dend für die Fra­ge, ob Minus­stun­den am Ende des Durch­rech­nungs­zeit­raums ver­fal­len, ist daher, aus wel­chem Grund sie ent­stan­den sind.

Es gilt des­halb: Minus­stun­den, die durch die Dienst­pla­nung oder ande­re dienst­li­che Grün­de ver­ur­sacht wur­den, müs­sen von den Mitarbeiter:innen auch kurz vor dem Ende des Durch­rech­nungs­zeit­raums nicht durch Zeit­aus­gleich, Zeit­bo­nus oder Urlaub aus­ge­gli­chen werden.


Mitarbeit:innen-Befragung star­tet

Im Jahr des zehn­jäh­ri­gen Jubi­lä­ums des Kep­ler Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums fin­det von 5. bis 23. Okto­ber eine gro­ße Mitarbeiter:innen-Befragung statt.

Die Betriebs­rä­te von Med Cam­pus und Neu­ro­med Cam­pus haben sich gemein­sam mit dem Zen­tral­be­triebs­rat dar­auf ver­stän­digt, die­se Befra­gung durch das ÖIBF Insti­tut durch­füh­ren zu las­sen. Die gemein­sa­me Durch­füh­rung ist ein wei­te­rer wich­ti­ger Schritt zur Stär­kung unse­rer Iden­ti­tät als Kep­ler Universitätsklinikum.

Die Ergeb­nis­se wer­den trans­pa­rent ver­öf­fent­licht und allen Mitarbeiter:innen, der Geschäfts­füh­rung sowie der Kol­le­gia­len Füh­rung prä­sen­tiert. Der­ar­ti­ge Trans­pa­renz schafft Sicht­bar­keit und erhöht unse­re Chan­ce, not­wen­di­ge Ver­bes­se­run­gen erfolg­reich umzusetzen.

Die­se Befra­gung ist daher weit mehr als ein Rou­ti­ne­instru­ment. Sie ist eine Mög­lich­keit, die Zukunft unse­res Kli­ni­kums aktiv mitzugestalten.

Machen Sie mit. Ihre Mei­nung zählt.

#WIR SIND KUK